Mittwoch, 5. Januar 2011

...und dafür ist man Kirchenmitglied!?!?!?

Ich bin gerade etwas deprimiert. Denn wir haben im Dezember die endgültige Absage bekommen, dass Alessia keinen Platz im katholischen Kindergarten bekommt (ab September 2011). Nun haben wir noch auf die Antwort vom evangelischen Kindergarten gewartet. Da wir die eigentlich vor Weihnachten, laut deren Aussage, noch haben sollten und bisher nichts da ist, habe ich heute da angerufen. Und auch hier die niederschmetternde Nachricht, dass wir nicht berücksichtigt werden konnten. Alessia ist zwar, wie beim katholischen Kindergarten auch, auf der Warteliste, falls ein Kind abspringt... aber wie wahrscheinlich ist es schon, dass mehrere Kinder umziehen oder ein Geschwisterchen bekommen oder was auch immer, so dass Alessia so weit nach vorne rutscht, dass sie tatsächlich einen Platz bekommt?????? 
Im katholischen Kindergarten (und so gehe ich auch mal vom evangelischen aus) hat Alessia "die volle Punktzahl", bekommt aber deshalb keinen Platz, weil sie "zu jung" ist. Was genau bedeutet, dass die anderen Kinder im September 2011 schon 2 sind und sie ist ja noch für einen Monat 1 Jahr alt. Wie schwachsinnig und doof eine solche Aussage ist, wenn man doch alle Kinder mit einbezieht, die bis 1. November geboren wurden... dann ist es doch klar, dass nicht alle 2 sind im September.... aber das macht doch den Betreuungsplatz aus Sicht der Eltern nicht weniger notwendig!!!! Vor allem, weil September der einzige Aufnahmetermin ist und wir also nicht sagen könnten, wir geben sie ab Oktober dahin, wo sie dann 2 Jahre alt ist!
Ich bin verdammt traurig, dass sie nicht in einen kirchlichen Kindergarten kann, weil die wenigstens noch die christlichen Feiertage zelebrieren! Dort gibt es noch Ostern und Weihnachten, die gehen mit den Kindern in die Kirche. Da Angelo und ich überhaupt keine Kirchengänger sind, hätte ich es schön gefunden, wenn sie wenigstens über den Kindergarten die Kirche öfter mal von innen sieht. In den städtischen Kindergärten wird ja nach und nach so ziemlich alles, was mit dem christlichen Glauben zu tun hat, gestrichen... aus Rücksicht... naja, das ist ein anderes Thema, das hier nichts zu suchen hat. Jedenfalls hätte ich einen kirchlichen Kindergarten immer vorgezogen.
Trotz allem bleibt nun zu hoffen, dass wir wenigstens für einen städtischen Kindergarten berücksichtigt werden. Das bleibt aber noch bis zum Frühjahr offen. 
Ich hoffe ja, dass wir keinerlei Probleme haben werden, sie ab Herbst 2012 in einem Kindergarten für 3-jährige unterzubringen. Denn angeblich hat man auf einen solchen Platz ja einen gesetzlichen Anspruch und sie ist auch dafür schon bei der Stadt angemeldet. Da bin ich aber mal gespannt!!! ... vielleicht scheitert's ja daran, dass sie im September 2012 noch 2 ist ... *nicht witzig*

1 Kommentar:

  1. Keine Angst: wenn sie zu Oma und Opa kommt, wird sie noch genügend Kirchen kennen lernen! Und zwar auch von innen!

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